Eier im Regen

Die Eierfahrt 2019 nach Eltville

Frieder blieb unbeeindruckt. Nachdem uns im Prinzip schon am Vortag klar wurde, dass es wohl nichts werden würde mit der geruderten Eierfahrt nach Eltville – und wir uns dann auch tatsächlich in die Autos setzten – stiegen Frieder, Christiane, Sabine, Kevin und Heiner ins Boot und zogen noch ein paar Bahnen auf der Wachsbleiche; dass es Bindfäden regnete, war egal. Und kaum waren wir aus Eltville zurück, stieg er nochmal mit Jürgen und Christoph O. ins Boot.

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Nicht alle Vereine, die in Eltville an den Biertischen saßen, Eier und Laugenkringel aßen und Glühwein oder Glüh-O-Saft tranken waren so pessimistisch gewesen, wie wir und mit dem Boot angereist; aber wir sind ein gebranntes Kind – oder besser: gebadetes Kind.

Kurz und gut: Wetter war windig und nass. Für die acht Kilometer nach Eltville schwer einzuschätzen und der Wetterbericht behauptete hartnäckig, es wird schlechter. Zurückrudern hätten wir ja auch noch gewollt.

Schön war’s natürlich trotzdem. Bei so einer Eierfahrt geht es ja nicht in erster Linie ums Rudern sondern ums Schwätzen mit den anderen Vereinen. Die Eltviller, die in diesem Jahr 100 Jahre alt werden, haben für einen schönen Rahmen gesorgt, Platz in der Bootshalle geschaffen, eng getaktet den Nachschub an Essen & Trinken gereicht, und noch Zeit gehabt, sich dazuzusetzen.

Den Staffelstab zur nächsten Eierfahrt (am 12.1.2020) hat die Kasteler Ruder- und Kanu-Gesellschaft übernommen, kommendes Jahr auch ihren 140. Geburtstag feiert.

Chronik: Christoph Hartung