Leichte haben’s schwer und gewinnen trotzdem
Auf der April-Regatta Mannheim 2026
Am Wochenende 25.+26. April ist die MRG bei der Mannheimer Regatta (1.500 Meter) in die Rudersaison 2026 gestartet.
Am Samstag ging es um 12 Uhr am Verein für Emma, Johannes, Peter und Paula, die überraschend als Unterstützung fürs Wochenende mitkam, los. Angekommen in Mannheim gesellten wir uns ins MRV-Zelt, während Johannes und sein Zweierpartner Olaf (MRV) auf die Waage gingen. Um 16 Uhr fuhren die beiden das erste Rennen des Tages für die MRG im leichten Doppelzweier und gewannen mit deutlichem Abstand gegen ihre Gegner.
Um 18 Uhr startete Johannes im gesteuerten Doppelvierer der offenen Klasse zusammen mit Ruderern aus Trier, Speyer und dem MRV. Sie wollten ihre Limits testen, indem sie als Leichtgewichte im offenen Vierer starteten. Es war ein spannendes Rennen und es war ein echtes Kopf an Kopf zwischen ihnen und einem weiteren Vierer aus dem Südwesten. Am Ende fuhren sie auf den 2. Platz – immer noch mit großem Abstand zu den restlichen Vierern.
Weiter ging es um 18.15 Uhr mit Emma im Doppelzweier mit ihrer Partnerin aus Saarbrücken. Die beiden rudern erst seit kurzer Zeit zusammen, konnten sich aber schon den 3. Platz erkämpfen.Eine starke Leistung, da viele ihrer Gegner größer und schwerer waren.
Nachdem alle Rennen fertig und die Boote fest waren, ging es um halb acht Uhr wieder nach Hause, damit die Sportler vor dem nächsten Tag noch genug Schlaf bekommen konnten.
Am Sonntag ging es am Verein schon um 9.15 Uhr los, nachdem wir erstmal den Ersatzschlüssel für den Vereinsbus vom Vorstand besorgen mussten, da Peter den anderen versehentlich zu Hause liegen gelassen hatte.
Um 12.40 Uhr starteten Johannes und Olaf (MRV) wieder im leichten Doppelzweier. Der Start lief gut und sie konnten sich zunächst absetzen. Unglücklicherweise zog Olaf mitten im Rennen kurz nacheinander zwei Krebse, weil die Wetterbedingungen zu wünschen übrig ließen; also mussten die beiden einen Zahn zulegen. Schließlich gewannen sie knapp gegen ihre Gegner aus Heidelberg. Eine starke Leistung der beiden, die schon ein gut eingespieltes Team sind.
Weiter ging es um 15 Uhr mit dem offenen, gesteuerten Doppelvierer wie am Vortag mit Johannes und seinen anderen Viererpartnern aus Trier, Speyer und dem MRV. Vom Start weg lagen sie mit dem Bugball vorne, konnten sich gegen ihre harten Gegner durchsetzen und fuhren als erste über die Ziellinie. Obwohl sie eigentlich Leichtgewichte sind, waren sie am Sonntag der schnellste Junior B Doppelvierer (egal ob schwer oder leicht)!!!
Kurz danach startete Emma auch wieder mit ihrer Partnerin aus Saarbrücken im offenen Doppelzweier. Sie kämpften sich gut durch und landeten am Ende auf dem 2. Platz, da sie leider gegen ein sehr starkes Boot fuhren. Sie hatten dafür aber umso mehr Abstand zum 3. und 4. Boot.
Nachdem die zwei Boote vom Wasser waren, wurden sie abgeriggert und aufgeladen. Dann wurde noch das Zelt abgebaut und die Medaillen abgeholt. Danach ging es für alle nach einem gelungenen Start in die neue Saison wieder zurück nach Mainz.
Auf viele weitere Medaillen in der Saison 2026!
Text und Fotos: Paula Balser

