Fast-Kollision und gute Plätze
Regatta Großauheim, September 2026
Am Wochenende des 19. und 20. September stand die Kurzstreckenregatta Großauheim wieder auf dem Programm, die letzte Regatta der Saison für die meisten und auch die letzte Regatta vor den Sprinties.
Da die Anfahrt erfrischend kurz war, konnten wir spät losfahren und erreichten Großauheim dann recht bald. Allerdings sollte die Anfahrt noch spannender werden, da wir dank phänomenaler Navigation mit Minna und Bootsanhänger durch die Großauheimer Innenstadt mussten, was sich in der ein oder anderen Gasse dann doch als hinderlich herausstellte, zumal der Beifahrer auch eine Baustelle geflissentlich übersah. Nichtsdestotrotz kamen wir noch pünktlich an und konnten uns einen Platz sichern.
Während Emil, für sein erstes Rennen, bereits sein Boot aufriggerte, setzten sich die anderen mit dem neuen, aufblasbaren Pavillon auseinander. Mittlerweile kann man sagen, dass wir Routine in dessen Aufbau haben.
Die Verpflegung der Großauheimer ließ keine Wünsche offen und so konnten wir auch die zweite Hälfte des Tages gut gestärkt angehen. Eines unserer Highlights war zudem das Zielhäuschen, das in einem Linienbus auf dem Regattaplatz untergebracht war. Es erfreute uns mit Freude, dass dafür gesorgt wurde, dass man über kein Kabel stolpert, indem diese über eine komplett ausgefahrene Hebebühne gelegt wurden.
| Samstag | ||
|---|---|---|
| JM 1x B | Emil | 1. Platz |
| JF 1x B | Paula | 3. Platz |
| JM 2- A | Jakob und Karl | 2. Platz |
| JM 1x A | Emil | 2. Platz |
| JF/M 2x B | Emil und Paula | 2. Platz |
| JM 2x A | Karl und Jakob | 1. Platz |
Der Sonntag startete ebenfalls spät, allerdings konnten wir uns diesmal dank einer anderen Navigation ein bisschen stressfreier dem Regattaplatz nähern. Auf diesem hissten wir dann die Flagge der MRG an einem Riemen; nebenan machten die Schiersteiner das Gleiche.
Der Rest des Sonntags verlief entspannt, doch das sollte sich am Nachmittag ändern, an dem wir nur Zeiten von ungefähr 15 Minuten zwischen den Rennen hatten (normalerweise versucht man 30 Minuten vor einem Rennen aufs Wasser zu gehen). Dieses Manöver bereiteten wir über den Tag so vor, dass wir den Vierer schon auf Böcken am Steg liegen hatten, als Clara und Lisa im Zweier ankamen, dieser dann von Peter und Paula herausgenommen wurde, während Clara und Lisa mit Jakob und Karl ins Boot sprangen. Dabei entgingen wir nur knapp einer Kollision mit einem anderen Boot im Zielbereich, was eine Verwarnung zur Folge hatte. Somit wären wir im Falle eines Fehlstarts ausgeschlossen worden. Dieses und das darauffolgende Rennen von Jakob und Karl konnten wir dann jedoch souverän fahren und zum Schluss noch das Rennen unserer Masters, von Irith und Christoph, sehen.
So konnten wir den Tag doch auch gut abschließen und uns dann im Regen auf den Heimweg machen.
| Sonntag | ||
|---|---|---|
| JM 1x B | Emil | 3. Platz |
| JF 1x B | Paula | 2. Platz |
| JM 2- A | Jakob und Karl | 3. Platz |
| SF/M A | Lisa und Jakob | 3. Platz |
| SF/M A | Clara und Karl | 2. Platz |
| JM 1x A | Emil | 1. Platz |
| SF 2x A | Clara und Lisa | 2. Platz |
| JF/M 2x B | Emil und Paula | 3. Platz |
| SF/M 4x A | Clara, Lisa, Jakob und Karl | 3. Platz |
| JM 2x A | Jakob und Karl | 1. Platz |
| MW/M 2x | Irith und Christoph | 2. Platz |
Text & Fotos: Karl Begerau


